Arztbesuch - Was kann ich tun?

  • Bisherigen Verlauf kurz aufschreiben
    Bereiten Sie sich auf Ihren Arztbesuch vor.
    Notieren Sie stichwortartig, wann Ihre Urtikaria zum ersten Mal auftrat und wie häufig seitdem Beschwerden aufgetreten sind.
  • Was halten Sie für die Ursache? Gibt es Auslöser, die Ihre Urtikaria verschlimmern?
  • Bisherige Therapien notieren (Name, Dauer, Dosierung)
    Schreiben Sie auf, welche Medikamente Sie bisher gegen die Urtikaria eingenommen haben. Von wann bis wann haben Sie diese Medikamente eingenommen und in welcher Dosierung (z.B. wieviele Tabletten pro Tag)?
  • Wie gut haben diese Medikamente geholfen und welche Nebenwirkungen hatten sie?
    Aktuell eingenommene Medikamente auflisten
  • Machen Sie eine Liste aller Medikamente, die Sie derzeit einnehmen (auch solche, die nicht von Ihrem Arzt verschrieben wurden). Am einfachsten notieren Sie hierfür:
       >> den Namen des Medikamentes,
       >> den Grund für die Einnahme,
       >> seit wann Sie das Medikament einnehmen und
       >> in welcher Dosierung Sie es einnehmen (z.B. wie viele Tabletten am Tag?).
  • Notieren Sie bitte auch Medikamente, die Sie nicht regelmäßig einnehmen (z.B. Kopfschmerztablette) und geben Sie hierbei an, wie häufig im Monat Sie das Medikament einnehmen und wann Sie es zum letzten Mal eingenommen haben.
  • Bisherige Untersuchungen und deren Ergebnisse notieren und mitbringen
    Wenn bereits Untersuchungen durchgeführt wurden, um die Ursache Ihrer Urtikaria zu finden, sollten Sie diese kurz (auf höchstens einer Seite) notieren (was wurde untersucht?, wann wurde untersucht?, mit welchem Ergebnis?). Befunde, die Ihnen vorliegen, sollten Sie Ihrem Arzt – der zeitlichen Reihenfolge nach sortiert – in Kopie mitbringen (die zuletzt durchgeführten Untersuchungen zuerst).
  • Urtikaria-Kalender führen >> zu finden im Downloadbereich
    Das Führen eines Urtikaria-Kalenders kann helfen, den Verlauf einer Urtikaria besser zu verstehen und deren Auslöser und Ursachen zu finden. Nehmen Sie sich mindestens sechs Wochen lang jeden Abend ein paar Minuten Zeit, und schreiben Sie auf, wie stark Ihre Beschwerden an diesem Tag waren (Quaddeln, Rötungen, Schwellungen, Juckreiz). Notieren Sie außerdem, was dem Auftreten der Beschwerden vorausging:
       >> Was haben Sie gegessen/getrunken?
       >> Haben Sie sich aufgeregt oder angestrengt?
       >> Waren Sie drinnen oder draußen?
       >> Welcher Beschäftigung sind Sie vor dem Auftreten der Beschwerden nachgegangen?
  • Hautveränderungen fotografieren
    Bei den meisten Urtikariapatientinnen und -patienten bleiben Quaddeln und Juckreiz nach deren Auftreten für mehrere Minuten bis wenige Stunden bestehen. Außerdem treten diese Beschwerden bei vielen Betroffenen nicht täglich auf. Sie müssen also damit rechnen, dass Sie ihrem Arzt nicht zeigen können, wie ihre Hautbeschwerden aussehen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie vor Ihrem Besuch beim Arzt ihre Haut zu einem Zeitpunkt fotografieren (lassen), an dem diese Veränderungen aufweist. Mithilfe Ihrer Bilder kann Ihr behandelnder Arzt die Diagnose schneller und sicherer stellen. Achten Sie beim Fotografieren der Hautveränderungen darauf, dass diese möglichst so aussehen „wie in echt“. Gute Lichtverhältnisse (schräg einfallendes Tageslicht, kein Blitz, kein Neonlicht), ein ausreichender Abstand (mindestens 30 cm) und ein dunkler Hintergrund (z.B. einfarbiges Bettlaken) sind hierbei hilfreich.

Quelle: www.urtikaria.net/de/fuer-betroffene/tipps-tricks.html

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