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🧬 Biologikum · IL-4 & IL-13 Blocker

Dupixent® (Dupilumab)

Ein innovativer monoklonaler Antikörper von Sanofi, der gezielt die Typ-2-Entzündung blockiert
und ist eine wichtige neue Option bei Urtikaria, wenn Antihistaminika nicht ausreichen.

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Wichtiger Hinweis zur Verschreibung!

Dupixent darf bei Urtikaria nur verschrieben werden, wenn der Patientnoch keine Anti-IgE-Therapie(z.B. Xolair/Omalizumab) erhalten hat. Bitte sprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Was ist Dupixent® (Dupilumab)? Dupixent ist ein monoklonaler Antikörper von Sanofi, der die Signalwege der Botenstoffe Interleukin-4 (IL-4) und Interleukin-13 (IL-13) blockiert. Diese Botenstoffe treiben eine bestimmte Entzündungsreaktion an, die sogenannte Typ-2-Entzündung, die bei manchen Urtikaria-Formen eine Rolle spielt.
Indem Dupilumab diese Entzündungssignale dämpft, können Juckreiz, Quaddeln und Schwellungen abnehmen, was Schlaf und Lebensqualität deutlich verbessern kann.
Ursprünglich wurde Dupilumab für Neurodermitis, Asthma und chronische Nasenpolypen zugelassen. Bei Urtikaria wird es laut aktuellen Leitlinien als weitere Behandlungsoption neben Omalizumab eingesetzt, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirken. Ob es für Sie geeignet ist, hängt von Art und Schwere Ihrer Urtikaria, bisherigen Therapieversuchen und Begleiterkrankungen ab.

Wie wirkt Dupilumab – Schritt für Schritt


Typ-2-Entzündung aktiv

IL-4 und IL-13 aktivieren Entzündungskaskaden, die bei manchen Urtikaria-Formen zu Quaddeln, Juckreiz und Schwellungen führen.

Dupilumab blockiert die Signale

Der Antikörper bindet an den IL-4-Rezeptor und verhindert so, dass IL-4 und IL-13 ihre entzündungsfördernde Wirkung entfalten können.

Symptome nehmen ab

Die gedämpfte Typ-2-Entzündung führt zu weniger Quaddeln, weniger Juckreiz, mehr Lebensqualität und Schlaf.

Zugelassene Einsatzgebiete

Chronische Urtikaria

Bei Urtikaria, die trotz hochdosierter Antihistaminika nicht kontrollierbar ist – laut aktuellen Leitlinien als Alternative zu Omalizumab.
Leitlinien-Option

Atopische Dermatitis

Neurodermitis – hier ist Dupilumab offiziell zugelassen und hat eine sehr gute Datenlage.

Zugelassen

Schweres Asthma

Bei schwerem allergischem Asthma mit Typ-2-Entzündung offiziell zugelassen.

Zugelassen

Chronische Nasenpolypen

Bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, ebenfalls offiziell zugelassen.

Zugelassen

Mögliche Nebenwirkungen

💉

Reaktion an der Einstichstelle

Leichte Rötung, Schwellung oder Juckreiz nach der Injektion, meist kurzzeitig und harmlos..

👁️

Bindehautentzündung

Gerötete, juckende Augen (Konjunktivitis) sind eine bekannte Nebenwirkung, besonders bei Neurodermitis-Patienten.

🤕

Kopfschmerzen

Gelegentlich nach der Injektion, klingen meist von selbst ab.

🦠

Herpes-Infektionen

Leicht erhöhtes Risiko für Herpes-simplex-Infektionen (Lippenherpes) möglich.

😴

Müdigkeit

Allgemeines Erschöpfungsgefühl, besonders zu Beginn der Therapie. 

⚠️

Allergische Reaktion

Selten, aber möglich. Bei Anzeichen einer schweren Reaktion sofort Arzt kontaktieren

🗒️

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Als relativ neues Medikament für die Indikation Urtikaria ist Ihre Rückmeldung besonders wertvoll. Nebenwirkungen können Sie direkt beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden.

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